Ortsunabhängig arbeiten bei YAZIO

YAZIO ist deine App für gesundes Zu- & Abnehmen sowie gesunder Ernährung. HR Manager Vanessa Göcking gibt uns im GetRemote Interview einen Einblick in den spannenden Alltag des Remote-First Unternehmen.

GetRemote Interview mit YAZIO

YAZIO hat eine Mission: durch eine bessere Ernährung möglichst vielen Menschen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen! Mit Millionen von Nutzern in über 150 Ländern sind wir bereits auf einem guten Weg, dies zu erreichen. Dabei leben wir als „Remote First“-Unternehmen eine moderne Arbeitsform, bei der unser Team über mehrere Länder und Städte verteilt zusammenarbeitet.

 

Steckbrief

  • Unternehmen: YAZIO
  • Mitarbeiterzahl: ca. 35
  • Modell: Remote first
  • Interviewpartner: Vanessa Göcking, HR Manager

 

1. Wie genau sieht euer flexibles Arbeitsmodell aus?

Unsere Kernarbeitszeit, in der wir uns wünschen, dass alle Team-Mitglieder online und erreichbar sind, ist von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Natürlich machen wir in Einzelfällen auch Ausnahmen, z.B. bei Arztterminen.

Abgesehen davon können sich unsere Team-Mitglieder ihre Arbeits- und Pausenzeiten frei einteilen. Manche fangen gerne bereits 7:00 Uhr oder noch früher an, um früher Feierabend zu haben, andere schlafen lieber länger und arbeiten dafür bis abends. Für uns ist beides völlig in Ordnung, solange die Arbeit im Team gut funktioniert.

 

2. Mit welchen Tools arbeitet ihr?

Unsere wichtigsten Tools sind Slack für die schriftliche Kommunikation und Zoom für Video Calls. Darüber hinaus verwenden wir Trello zum Erstellen von To Do’s und natürlich spezielle Software für die einzelnen Bereiche.

 

3. Warum hast du dich dafür entschieden, mit deinem Team ortsunabhängig zuarbeiten?

Es ist uns wichtig, dass die besten Talente und hellsten Köpfe bei YAZIO arbeiten, um unser Ziel zu erreichen, die beste Ernährungs-App der Welt zu werden. Dabei möchten wir uns geografisch nicht an die Region Erfurt binden.

Außerdem sehen wir im Remote-Arbeiten die Möglichkeit, unsere Projekte sehr fokussiert und effizient voranzutreiben und gleichzeitig unseren Team-Mitgliedern ein großes Maß an Flexibilität und Freiheit einzuräumen. Das steigert nicht nur die Produktivität, sondern macht auch noch mehr Spaß!

 

4. Worauf sollten Unternehmen besonders achten, die Home Office und remote work gerade neu etablieren?

Bei der Etablierung von Remote Work sollte einem bewusst sein, dass der Erfolg im Wesentlichen von drei Faktoren abhängt: Strukturen, Prozesse und Tools. Die Nutzung entsprechender Tools, wie Slack und Ähnliches, kommt dabei Vielen in den Sinn. Sicherlich ist das ein relevanter Baustein, aber hilft auch die funktionalste Software nicht, wenn nicht das Mindset sämtlicher Team-Mitglieder auf Remote Work ausgerichtet ist.

Deshalb prüfen wir bereits in unserem Einstellungsprozess, ob die Bewerber*innen unserer Meinung nach für diese Art zu arbeiten geeignet sind, also ob sie proaktiv kommunizieren, sich selbst strukturieren können und ein geeignetes Set-Up haben. Außerdem ist es wichtig, dass sich alle Mitarbeiter weiterhin als Teil eines Teams fühlen und auch mal über andere Themen miteinander austauschen können.

Zu diesem Zweck haben wir zum Beispiel Off-Topic Channels in Slack eingerichtet und sogenannte Donut Dates eingeführt, bei denen Team-Mitglieder jede Woche bunt gepaired werden, um sich im Rahmen eines virtuellen Dates (gerne bei einem Donut oder auch etwas Gesünderen) besser kennenzulernen.

Darüber hinaus fahren wir alle zwei Mal pro Jahr für drei bis vier Tage gemeinsam weg und unternehmen bei unseren Offsites coole Sachen, wie zum Beispiel Klettern, Wandern und Radfahren.

 

5. Funktioniert erfolgreiches Führen auf räumliche Distanz anders als im Büro?

Definitiv. Ganz wichtig ist hierbei, dass eine solide Vertrauensbasis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten besteht. Selbst wenn man wollte, könnte man Mitarbeiter hier nicht so kontrollieren wie in einem Büro, wo man stets sieht, was der oder die andere gerade macht.

Das würde jedoch auch nicht zu unserer Kultur passen. Wir vertrauen darauf, dass sich ein jedes Team-Mitglied sehr gut selbständig strukturiert und vollen Einsatz zeigt, um unser Ziel zu erreichen, die beste Ernährungs-App der Welt zu werden.

 

6. Mit welchem Vorurteil werden ortsunabhängige Teams oft konfrontiert und wie würdest du es entkräften?

Ehrlich gesagt haben wir bisher nur positives Feedback zu unserem Konzept bzw. dem Konzept der Remote-Arbeit im Allgemeinen gehört. Natürlich gibt es neben den vielen Vorteilen auch hier Nachteile, zum Beispiel, dass man sich nicht mal eben zu einem Feierabendbier treffen kann. Für das große Maß an Flexibilität und die gesteigerte Produktivität nehmen wir diese Downside jedoch in Kauf und genießen unsere Team Events, wo alle zusammenkommen, dafür umso mehr.

 

7. Drei gute Gründe, warum mehr Unternehmen ihr Team ortsunabhängig(er) aufstellen sollten?

  1. Mehr Zugang zu geeigneten Talenten und Top-Kandidaten.
  2. Ein höheres Maß an Flexibilität und Freiheit für die Team-Mitglieder und damit eine gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit.
  3. Mehr Produktivität und Fokussiertheit.

 

8. Welchen Tip hast Du für Leute mit dem Wunsch nach einer ortsunabhängigen Festanstellung?

Bewirb dich bei YAZIO. 😉 Unsere Karriereseite findest du hier: jobs.yazio.com

Über mich

Ich bin Teresa und ich helfe Unternehmen Home-Office und remote work erfolgreich einzuführen. In meinem Blog findest du Portraits von Unternehmen, die bereits erfolgreich remote arbeiten und ich teile meine Herangehensweise an Remote Work und Leadership. Viel Spass beim Lesen!

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